Stimmen zur Aufstiegssaison der Ersten Herren

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Eine aufregende und erfolgreich Saison ist vorbei, Trainer Dzavid Karalic sowie die Kapitäne Tobias Rena und Marvin Neumann ziehen ein Resümee.

Ein schwieriger Start

Das Team blickt auf eine lange Saison zurück, die durch eine früh angefangene Vorbereitung nur noch länger wurde. Eine besondere Herausforderung in dieser Saison lag darin, aus zwei Mannschaften, eher zwei Vereinen, eine Mannschaft zu formen. „Die Mannschaften haben mir die Aufgabe durch ihre Unterstützung sehr einfach gemacht, wodurch ich mich schnell wieder auf die wesentlichen Themen konzentrieren: Timing, Ballsicherheit und Vertrauen in seine Teamkollegen.“ so Trainer Dzavid.

Trotz hehrer Ziele und hoher Motivation verlief der Saisonstart nicht so wie erwünscht. Dazu sagt Dzavid: „Mangelnde Abstimmung im Angriff sowie der Abwehr haben uns in manchen Spielen Schwierigkeiten gemacht.“ Der Tiefpunkt kam nach dem Spiel gegen HSG Rade/Herbeck, welches die höchste Niederlage, 28:18, der Saison darstellt. „In Folge dessen haben wir uns zusammen gesetzt und über unsere Probleme geredet.“ fasst der Trainer die Situation zusammen „So mussten wir als Team mehr arbeiten um unser Ziel Aufstieg, welches wir intern ausgerufen haben, zu verfolgen.“

Der Wendepunkt

Die Niederlage und das Gespräch zeigten Wirkung, es war der Wendepunkt. Danach wuchs die Mannschaft als Team noch enger zusammen. Den Rest der Saison ging es dann nur noch bergauf, es kamen nur noch Siege und ein Unentschieden, eine makellose Rückrunde. Der Lohn für die Mühen war in dem Fall nicht der Weg, sondern das Ziel, der Aufstieg in die Verbandsliga. „Ich bin wirklich sehr, sehr stolz diese Mannschaft zu trainieren. Auch wenn diese Saison viel Zeit und richtig viel Kraft gekostet hat! Deswegen habe ich es heute um so leichter mit der Mannschaft und freue mich auf die neue Saison in der Verbandsliga.“ lobt Dzavid die Mannschaft. Die beiden Kapitäne sehen das gleich zum Trainer: „Nach einer Saison mit kleinen Anfangsschwierigkeiten, an denen wir jedoch gewachsen sind, hat sich die Mannschaft zu einer echten Einheit entwickelt. Den positiven Schwung nahmen wir mit in die Rückrunde, in der wir nur einen einzigen Punkt abgaben und zu Hause ungeschlagen blieben. Sowohl die Entwicklung des Teams als Ganzes als auch die individuelle Weiterentwicklung einzelner Spieler war deutlich sichtbar. Am Ende wurden wir für unsere Leistungen belohnt und sind verdient in die Verbandsliga aufgestiegen.“

SG Leiter Alexander Lutz fasst die vergangene Saison folgend zusammen: „Das war ein Startjahr, wie man es sich kaum besser hätte wünschen können. Die Mannschaft hat sich als Team gefunden, Widerstände angenommen und sich am Ende selbst belohnt. Der Aufstieg in die Verbandsliga ist ein starkes Zeichen für die Entwicklung des HC Essen West.“

Zum Abschluss bedanken wir uns noch bei Tim Krugmann, der seine Handballschuhe nach dieser Saison an die Wand gehangen hat. Das ganze kann man unter das Motto: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, stellen. Man sieht sich bestimmt in oder vor der Halle wieder.

HC Essen West – zwei Vereine, eine Vision, ein Team.

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